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Archive for March, 2009...

Messbarkeit und Erklärung zur Viralität

Über Facebook bin ich gerade auf einen interessanten Beitrag von Dr. Nils Andres bei den Viral Media Days aufmerksam gemacht worden - hierin erläutert die Ergebnisse einer Studie zur Messung der Viralität. Leider ist die Folie des theoretischen Erklärungsmodells nicht lesbar (werde dies noch einmal nachfordern) - aber seine Ausführungen und Interpretationen sehr interessant.

Fazit ist:

  • Virals auf Basis von Negativ-Emotionen funktionieren besser als Positive
    Weil beim ausgelösten Mitgefühl ein grösserer gemeinsamer Nenner erzielt wird, als beim Humor (jeder hat einen anderen Humor!).
  • Virals die eine “Solidaritätsplattform” aufbauen funktionieren besser als solche, die nur Spannungsauslöser sind.
    Weil hier der Zuschauer eine Lösung für sein Involvement/Erregungszustand erhält.


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Comments (2) Posted by bn on Friday, March 20th, 2009

Informationssucht macht uns zum Kundenservice Mitarbeiter

“Das Internet braucht NIEMANDEN! Aber JEDER von uns braucht das Internet”.

Mit diesen einführenden Worten startete das “Media 2.0″ Panel im Rahmen der Webciety auf der diesjährigen CeBIT. Inhalt der Diskussion stellte die Zukunft der Medien dar: wie soll es weitergehen?

Heiko Hebig von Hubert Burda Media brachte das Thema schnell zum Punkt: der Wandel der Kultur, Dialog statt Monolog, zwingt die Verlage zum Handeln. Digital Natives jetzt gewinnen und einbeziehen. Wer wartet, verliert.

Doch nicht nur “Kultur” war ein Schlagwort der Diskussion, auch “Technik” darf nicht vernachlässigt werden. Ibrahim Evsan findet dazu die richtigen Worte: “Mit der Technik muss man dem Menschen folgen.” Es muss endlich geredet, Technik und Kreativität vereint werden. Man ist einfach noch zu “uncool”.

Ibrahim Evsan macht zudem auf ein nationales Problem aufmerksam: eine stetige Verschiebung des Marktes in die USA. Junge Menschen nutzen schon längts nur noch Anbieter wie amazon oder google.

Wichtigstes Schlagwort blieb jedoch über alles hinweg “Nutzerfokussierung”. Kundenorientierung muss groß geschrieben werden.

Thomas H. Kaspar formuliert es klar: eine Community will genutzt werden. Der Zeitungen sind Leuchtturmwärter, die endlich runter gehen müssen. Jede Lokalzeitung ist bereits eine Community, die sie brach liegen lässt. “Lokal” ist der einzige freie Platz im Internet.

Holger Kansky vom BDZV sieht die Chancen der lokalen Medien innerhalb der bestehenden Kundenbeziehungen vor Ort und dem Einsatz mobiler Lösungen.

Auch sind klare Worte zu den Erlösmodellen gefallen. Wenn auch zum jetzigen Zeitpunkt vergleichsweise geringe Einnahmen online zu verzeichnen sind, soll das nicht abschrecken. Investitionen müssen getätigt werden. Kreativität ist gefragt, neue Technologie anzuwenden. Die Welt verändert sich und die Medien mit.

Eine Aufzeichnung der kompletten Diskussion “Media 2.0″ im Rahmen der Webciety 2009 mit Prof. Dr. Ewald Wessling, Thomas Kaspar, Heiko Hebig, Ibo Evsan, Holger Kansky und Jörg Sadronzinski unter zaplive.tv.

Comments (0) Posted by sk on Wednesday, March 11th, 2009

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