notizblog - Weblog der Social Web WORLD

Archive for July, 2009...

Inhalte und Features sind immer nur Teil einer Community-Gesamtstrategie - Interview mit Thomas H. Kaspar

Hier kommt nun ein weiteres Referenteninterview - diesmal aus dem Themenfeld “Community Management” mit Thomas H. Kaspar, Chefredakteur bei Chip XONIO Online, verantwortlich für die dortige Community Download.Chip.eu und Autor eines kürzlich erschienenden Buches mit dem Titel “Web 2.0 - Geld verdienen mit Communities”. Er spricht über die Cargo Cult Community, die Wichtigkeit für die Einbeziehung der Nutzer bei der Weiterentwicklung und die fundamentale Frage der Community-Zukunft.

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Comments (3) Posted by Bjoern Negelmann on Friday, July 31st, 2009

Need to overcome control and fear of failure as challenges for engagement marketing - Interview with Henriette Weber

Another pre-conference-interview for our September events - this time with Henriette Weber, speaker, author, consultant for social marketing as she calls it. Her main statement about social media at recent conferences and interviews is the subject of her free e-book: “why every company should become a rockband”. For the Community & Marketing 2.0 SUMMIT we invited her to discuss the conclusion of this in the regards to put social media and engagement marketing in corporate practice.

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Comments (2) Posted by Bjoern Negelmann on Wednesday, July 29th, 2009

Bereit sein auf Augenhöhe zu kommunizieren - Interview mit Sachar Kriwoj

Im Vorfeld unserer Veranstaltungen machen wir ja immer wieder schriftliche Referenten-Interviews. Hier nun eins mit Sachar Kriwoj, PR-Verantwortlicher bei Scoyo, Publizist in seinem privaten Weblog Massenpublikum.de und aktiver Twitterer. Er ist Teil des Panels beim PR 2.0 FORUM, wo die Frage erörtert werden soll - “ob und wie das Social Web für Kampagnen genutzt werden kann?” Im Interview widerspricht er schon einmal in diesem Punkt ….

Denn - zwischen den Zeilen gelesen - basiert sein Verständnis vom Social Web auch auf der Idee des “Web of People”, mit denen man ins Gespräch kommen muss. Und in diesem Kontext sind Kampagnen im altmodischen Sinne als “manipulierende Massnahmen” nicht angebracht. So meine Interpretation seiner Worte.

Hier aber nun das Interview …

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Comments (2) Posted by Bjoern Negelmann on Tuesday, July 28th, 2009

Spickmich.de - Der Streit findet kein Ende

Filed under Misc

Nachdem am 23. Juni der Bundesgerichtshof die Klage einer Deutschlehrerin gegen spickmich.de erneut abgewiesen hat, scheint dennoch kein Ende in Sicht zu sein. Die nordrhein-westfälische Lehrerin will auch die letzte Instanz einschalten und vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

Laut Focus und Welt Online stütze sich die Klage auf die Verletzung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung, so der Anwalt der Lehrerin. Die Daten würden ohne Einwilligung verwendet werden.

Da es sich bei dem Urteil des Bundesgerichtshofs um eine Einzelfallentscheidung handelt, ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes nicht vorherzusehen.

Es wird also spannend für die Jungs von spickmich.de und noch interessanter auf dem Community & Marketing 2.0 SUMMIT, auf dem wir Tino Keller begrüßen dürfen.

Comments (0) Posted by sk on Monday, July 27th, 2009

PR 2.0 as a true convergence of PR and the Internet - Interview with Deirdre Breakenridge

While researching for the PR 2.0 FORUM I also connected with Deirdre Breakenridge who is the co-author of Brian Solis on the recently published book “Putting the Public Back Into Public Relations“, author of three other best-selling PR books, adjunct professor and president of PFS Marketwyse. In a sentence - she is definitely one of those people you want to talk to when trying to find out what is so special about PR 2.0. While chatting about the occasion we could get her to Europe we agreed on doing a short interview on her thoughts and ideas about PR 2.0. So here we go …. (more…)

Comments (9) Posted by Bjoern Negelmann on Wednesday, July 22nd, 2009

Community Manager und seine wachsende Bedeutung

In einem aktuellen Blog-Beitrag diskutiert Mark Ralea, Leiter der Arbeitskreis 1 “Beruf & Qualifizierung” im Bundesverband Community Management e.V., die Stellung und Bedeutung des Community Manager in den Unternehmen. Er schreibt dabei dem Community Manager eine zentrale, cross-funktionale Position im Unternehmen zu und trifft dabei folgende Aussagen:

  1. Der Community Manager sollte nicht nur der Mittelpunkt in der Community (extern) sondern auch innerhalb des Unternehmens werden
  2. Der Community Manager muss zukünftig einen höheren Stellenwert haben als andere Abteilungen – denn er steht am stärksten in Verbindung mit dem Kunden/User. Er kennt die Bedürfnisse, Probleme und Chancen besser als alle anderen in dem Unternehmen

Aus den Diskussionen der ersten beiden Community SUMMITs kann ich die grundsätzliche Aussage bzgl. der Wichtigkeit des Community Management ja nur unterstreichen, sehe aber dennoch zwei Aspekte, die eine differenziertere Diskussion bedürfen:

  1. Einordnung des Community Managers in die hierarchische Linienorganisation: Ich denke bzgl. der organisatorischen Einordnung des Community Managements in der Aufbauorganisation braucht es eine Unterscheidung zwischen Unternehmen, bei denen die Community einen Kern ihrer Unternehmensleistung darstellen (sprich Community-Betreiber wie Social Networks-Anbieter, Fachforen-Anbieter, Social Commerce-Dienste etc), und jenen, bei denen die Community im Rahmen eines neuen Marketing-Verständnisses (i.S. von eines Engagement-Marketings) eingesetzt/initiiert/genutzt wird.
    1. Bei Ersteren würde ich Mark’s Aussage vollkommen unterstreichen, dass das Community-Management die zentrale Funktion des Unternehmens ist, die den Entwicklungen und den Umsetzungen aller Unternehmensaktivitäten involviert sein muss - und dabei eine Art Vermittlerrolle zwischen Unternehmen und Community einnimmt (vermittelt die Interesse des Unternehmens im externen Verhältnis und die Belange der Community im internen Verhältnis).
    2. Bei Letzteren sehe ich das Community-Management als Teil einer neu ausgerichteten, stärker kundenorientierten Marketing-Disziplin bzw. -Rolle im Unternehmen. Auch hier gilt der Community-Manager wieder als Vermittler zwischen Unternehmen und Kunden - und auch wenn das Feedback bedeutsam und nicht zu vernachlässigen ist, so hat dieser Input auf den gesamtunternehmerischen Geschäftsprozess bei z.B. einem Musik-, Automobil- oder FMCG-Unternehmen doch eine andere Stellung als im Community-Betreibermodell. Der strategische Aspekt des von Mark angestrebten Community-Managements ist hier Teil bzw. identisch mit der Marketing-Strategie. Die operative Vermittler- und Moderationstätigkeit ist dabei n.m.A. getrennt auf der Umsetzungsdimension zu sehen.
  2. Betreuung der internen Community als Aufgabe des Community-Management: Dieser Aspekt ist in dem Beitrag von Mark IMHO auch etwas “unglücklich” formuliert. Aus unserem Verständnis umfasst die Betreuung der internen Community im Sinne des Enterprise 2.0 Gedankens und meinetwegen auch des global gefassteren “Open Enterprise” doch mehr als was ein Community-Manager, der auch die externen Kundenbelangen in der Community betreuen soll, leisten kann. Hier geht es IMHO ja nicht nur um Interessensvertretungen sondern auch um die Förderung des Wissensmanagement und der Innovationsfähigkeit des Unternehmens. Daher - ja, der kundenseitig agierende Community-Manager muss auch nach intern eine derart herausgestellte Position haben, dass man ihm zuhört und dass er zuhören kann, um seine Vermittlerrolle auszufüllen - aber er kann und darf IMHO ab einer bestimmten Größe des Unternehmens kein Community-Manager für die interne Community sein.

Insgesamt ist ja die Einordnung des Community-Management ein spannende Geschichte, die wir im Rahmen des Community & Marketing 2.0 SUMMIT daher auch mit einem eigenen Workshop bedacht haben, der als eine Art BVCM-AK1-Workshop von Mark Ralea und Silke Schippmann durchgeführt wird.

Comments (5) Posted by Bjoern Negelmann on Tuesday, July 21st, 2009

Bedeutung von Social Networks aus Nutzersicht

Wir haben letzte Woche eine Facebook-Page zum “Community & Marketing 2.0 SUMMIT” veröffentlicht und dies der “Welt” mitgeteilt. In den ersten 24 Stunden haben diese Aktion auch gleich mal mehr als einhundert Nutzer als “Fan” unterstützt. Dem hundertsten Nutzer hatte ich die Veröffentlichung eines Interviews und einer kleinen Vorstellung hier in unserem Weblog “versprochen”, dem ich hier nun auch nachkommen möchte.

Der “Glückliche” war Bernd Aspelmeier - Grafikdesigner aus Hille. Nachdem wir uns auf Facebook “vernetzt” hatten und ich den Kontakt zu ihm aufgenommen hatte, teilte er mir sofort mit, dass er sich nicht als Community-Experte fühle und daher nicht wüsste ob er der Welt “Relevantes” mitzuteilen hätte. Ich sah dies anders, denn in der Diskussion um die Erfolgsfaktoren von Communitys geht es ja nicht nur um die Perspektive der Betreiber, sondern immer wieder auch um die der Nutzer und deren Erfahrungen. Letztere haben wir dann auch als Ausgangspunkt für unser Interview hergenommen und ich finde, dass dabei ganz interessante “Einzelansichten” zum Thema Wert von Communitys/Social Networks a la Facebook und das Verständnis von Twitter und der Statusphere.

Hier nun aber erstmal das Interview:


1) Was bedeuten Communitys bzw. Social Networks für Sie privat und beruflich?

Bernd Aspelmeier: Communities und Social Networks dienen mir sowohl privat als beruflich zur Vernetzung und Herstellung neuer Kontakte sowie zur Pflege der bestehenden. Da sind bereits interessante Verbindungen zustande gekommen.

2) In welchen Communitys sind Sie Mitglied und warum?

Bernd Aspelmeier: Ich trenne jetzt mal nicht privat und Job, das erklärt sich eigentlich von selbst – ich bin derzeit in Twitter, Facebook und XING. Letzteres ist besonders geschäftlich interessant und ich lerne dort viel auch in den Foren, wie z.B. in der Gruppe für Online-PR (https://www.xing.com/net/onlinepr ), die ich sehr empfehlen kann.

3) Wie nahe stehen Ihnen die Kontakte in Ihren Social Networks? Sind das eher “tote Verbindungen” oder “mehr oder weniger aktive Interaktionspartner”?

Bernd Aspelmeier: Viele meiner Kontakte sind rein virtuell und werden es wohl auch bleiben, ein wenig ist es halt auch spielerisch in den ganzen Neuen Medien. Etwa 10% der Kontakte kenne ich allerdings auch persönlich und habe z. T. auch berufliche Verbindungen. Es sind auch bereits Aufträge dabei heraus gekommen.

4) Im Hinblick auf Twitter wie auch die Status-Updates in Social Networks sprechen die Kritiker immer von “Ablenkung” und die Befürworter von “Ambient Awareness” (sprich einem “beiläufigen Wahrnehmen von Veränderungen im sozialen Umfeld”). Welchen Nutzen bietet Ihnen diese Statusinformation?

Bernd Aspelmeier: Die Statusinformationen sind oft lustig, meist absolut sinnlos in der Aussage, oft aber auch mit stark informativem Charakter. Gut ist es, wenn die Nutzung „halbwegs professionell“ ist, also auch nur Meldungen erfolgen, die man nachvollziehen kann und die sich auf etwas Allgemeinverständliches beziehen. Äußerungen wie: „mache jetzt Kaffee“, „mir ist langweilig“ oder „es regnet“ mögen zwar der Einzelperson was bedeuten – aber mal ehrlich: was geht mich das an? Da ist der springende Punkt in unserem Zeitgeist: diese maßlose Selbstbezogenheit, an die wir uns fast schon gewöhnt haben. Ich finde das überflüssig.

5) Durch welche Feature, Aktionen oder sonstige Gegebenheiten lassen sie sich in Communitys, Foren oder Gruppen in diesen “reinziehen”?

Bernd Aspelmeier: Interessant wird es für mich immer, wenn ein aktueller Bezug hergestellt wird, wenn beispielsweise Fachleute auf Artikel verweisen, die mich interessieren. Das sind Themen wie SEO, Gestaltung, News usw. Spiele, Herzen, Geburtstage und dieser ganze Kram sind zwar lustig, aber nur für den, der viel Zeit hat. Ich teile mir meine Zeit schon ein und begrenze meinen Aufenthalt in den Foren, da ich auch noch andere Dinge außerhalb wichtig finde. Das persönliche Gespräch finde ich insgesamt einfach wichtiger.

6) Last but not least - was machen Sie und welche Bedeutung hat das Internet für Sie?

Bernd Aspelmeier: In meinem Job als Grafik-Designer kann ich mit dem Internet viele Arbeitsabläufe abkürzen und optimieren, weil mir zu jederzeit fast alles zur Verfügung steht, was ich benötige. Darüber hinaus erwische ich mich hin und wieder doch dabei, dass ich wieder mal länger dran sitze als geplant. Und manchmal ist es auch interessant!

Vielen Dank für das Interview.


Nun mag Bernd Aspelmeier sich selbst nicht als Community-Experten einschätzen. Dennoch lassen sich aus seinen Antworten ein paar Aussagen extrahieren, die im Kontext des bevorstehenden Community & Marketing 2.0 SUMMIT durchaus interessant sind und die ich hier in weiteren Beiträgen noch diskutieren möchte:

  • Nicht alle Generationen “leben” in Social Networks, aber sie nutzen sie.
  • Die Vernetzung und Kontaktpflege ist dabei eine generelle Grundmotivation für die Nutzung von Communitys und Social Networks. Der Aktivitätsgrad ist abhängig, inwieweit aus der Teilnahme ein darüber hinausgehender Nutzen (privat oder beruflich) realisiert werden kann.
  • Die Social Networks erweitern das Beziehungsnetz um einen großen Anteil an rein virtuellen Kontakten, die über mehr als ein Social Network “gesammelt” werden.
  • Der Nutzen der Statusupdates im Hinblick auf die “Ambient Awareness” wird erst erfahren, wenn das “virtuelle Leben” bzw. die Kontakte und der Bezug zur Person einen wichtigen Bestandteil für die private und berufliche Identität hat oder wiederum einen realen Nutzen (vor allem Informationsnutzen) besitzt.

Freue mich auf eine Diskussion zu diesen Punkten.

Comments (6) Posted by Bjoern Negelmann on Sunday, July 12th, 2009

Word of Mouth is the Best Form of Advertising

Der Mensch liebt es zu reden und wo am meisten, auf Twitter. Dort kann man Menschen folgen. Doch wo kann man den Themen, Events oder Nachrichten folgen, über die Menschen auf Twitter sprechen?

Auf tinker.com.

Auf diese Weise bewirbt Glam Media ihren neuen Dienst tinker.com.
Der Dienst ermöglicht nicht nur allgemeine Themen-Rankings von Twitter, sondern auch aktuelle Themengespräche auf Facebook. Einzelpersonen und Unternehmen können verfolgen, ob über ihre Produkte und Marken gesprochen oder welchem Trend momentan am meisten gefolgt wird. Zudem werden Themen-Streams angeboten, die das Unternehmen auf ihrer Seite einbinden können, um dem dortigen Leser wiederum ein Mitverfolgen der Diskussionen zu ermöglichen. Tinker sammelt somit Twittermeldungen und verkauft themenbezogen Werbung.

Ralf Hirt ist Vice President International von Glam Media, einem vertikalen Content Netzwerk zu Lifestyle und Fashion. Mit tinker.com bietet Glam Media ihren Kunden erstmals eine Technologie an, mit der sie sowohl selbst arbeiten können und gezielt Werbung platzieren. Dies ist wohl eine der neuesten und innovativsten Monetarisierungsstragien, die Ralf Hirt am 15. September auf dem Social Media FORUM in Hamburg vorstellen wird.

Nutzer des Dienstes sind bereits Hewlett Packard und Burda, die wohl doch schon neue Monetarisierungsstrategien einsetzen.

Comments (1) Posted by sk on Thursday, July 9th, 2009

What is a Social Media Newsroom about?

As I was "strolling around" on Facebook and the Social Web the last days in order to research on my thought towards PR 2.0 I stumbled upon Jason Kintzler of PitchEngine.com that is offering a "social media newsroom service". While questioning him whether they already reached out to Europe or Germany we had a short chat about PitchEngine and their approach that we rearranged into a small interview afterwards:

1) What is PitchEngine about?
Jason Kintzler: PitchEngine is a new social platform that enables PR to effectively package stories featuring social content to better collaborate with journalists, bloggers and influencers worldwide.

2) Why do companies need services like PitchEngine?
Jason Kintzler: Because the distribution PR model has changed. PR 2.0 is about reaching influencers, which used to be only journalists. Today, consumers (friends, fans, followers), bloggers and journalists all have an important role in our PR efforts. It’s putting the "p" back in public relations.

3) Why isn’t it enough to add a commentary section on my press releases webpage?
Jason Kintzler: While the tools are a big part of social media, the content you share has to be in the right context. We don’t speak to our friends using press release or AP style format, so why would we think it would translate on Twitter or Facebook? It’s important to find a good balance - make your PR content concise and easily understandable - less spin, more meat. The, beef it up with great social and multimedia content - that’s an Social Media Release (short SMR).

It’s about putting the "p" back in public relations. If your brand doesn’t have its own audience and you are still relying on renting it from a publication, you’re missing the boat." … or anything else

4) So it’s all about providing information in chunks for better sharing?
Jason Kintzler: Yes it is! The SMR enables brands to put context around what they share in social media channels. For example, a great Youtube video is all well and good, but there is no context around the product in the video, the back story, or the details behind it.

5) How can I be sure that the information gets shared? Are there ways to promote or push this?

Jason Kintzler: The era of pushing information is over. The best way to ensure you’re reaching the right people is to participate and engage your communities. Twitter and Facebook followers are there to engage with you. They understand you have a business and sometimes sharing announcements, etc., is part of the deal. Share, don’t push.

In the near future, PR will not be measured by shear volume of impressions, it will be measured by how many influencers you reach and how many product/tickets/whatever you sell as a result.

6) What is the future of social media press releases and newsrooms?
Jason Kintzler: Before PitchEngine, Social Media release hadn’t seen real adoption. We’re just a few months into it and already we have shared 20,000 SMRs from more than 8,000 brands! I believe the future of SMRs and Newsrooms will be more about reaching our own audiences, not "renting" other audiences. I also think the AP style press releases days are numbered. The press release was designed for easy typesetting in newspapers. Hmmm, seems a bit outdated doesn’t it?!

7) Is there anything we forgot to ask or to mention? ;-)
Jason Kintzler: We are preparing to launch globally, offering translations and region-specific PitchEngine sites. We are looking for partners in Germany who can help us spread the PR 2.0 cause throughout the country! If you think you have what it takes, email us! support@pitchengine.com

Comments (4) Posted by Bjoern Negelmann on Wednesday, July 8th, 2009

Social Media Kampagnen in Echtzeit - Vodafone, Scholz & Friends und Knallgrau auf dem Community & Marketing 2.0 SUMMIT

Kein deutsches Großunternehmen zuvor hat die Online Gemeinschaft so massiv angesprochen und auch einbezogen wie Vodafone. Heute um 11:00 Uhr konnte live die Pressekonferenz zur aktuellen millionenschweren Werbekampagne “Es ist deine Zeit” mit verfolgt werden. Mit Hilfe von Facebook Connect zudem auch von jedem kommentierbar.

Vodafone Werbekampagne

Bereits Mitte Mai sprach die Twitter-Gemeinde nur von einem, dem Video-Dreh des Kampagnen Werbespots. Setzten Scholz & Friends schließlich alle bekannten deutschen Twitter Größen und Blogger in einen Bus, von Sascha Lobo über Robert Basic zu PickiHH. Ein riesiger Erfolg und unglaubliche virale Effekte für Vodafone und das bereits 2 Monate vor Kampagnenstart.

Vodafone hat Marketing 2.0 nun in allen Facetten angewandt.
Bereits auf dem ECM SUMMIT 2008 hat Dieter Rappold, Geschäftsführer der Knallgrau New Media Solutions GmbH, diese Anwendung von Marketing 2.0 Strategien vorgestellt und die positiven Effekte herausgearbeitet. In einer seiner Grafiken sieht man sehr gut die frühzeitigen Effekte der Kampagnen weit vor der eigentlichen Veröffentlichung:

Marketing 2.0

Es wird viel diskutiert. Hat Vodafone alles richtig gemacht oder ist das Unternehmen selbst überhaupt schon für eine solche enorme Öffnung bereit? Kann ein ein Unternehmen wirklich mit allen Kanälen auch erfolgreich umgehen? Kanäle wie Corporate Blog, Facebook, Twitter, StudiVZ und MySpace zu haben, heisst noch nicht, sie richtig zu nutzen und einen wirklichen Dialiog mit dem Kunden zu führen.

Dieter Rappold, Carmen Hillebrand, Pressesprecherin der Vodafone D2 GmbH, sowie Scholz & Friends diskutieren Social Media Kampagnen in Echtzeit am 17. September live auf dem Community & Marketing 2.0 SUMMIT. Offene Fragen werden geklärt. Marketing 2.0 für jeden anwendbar.

Comments (2) Posted by sk on Wednesday, July 8th, 2009

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