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Archive for December, 2009...

Das war 2009 und ich bin stolz darauf

Da ich kein Fan von Jahresrückblicken bin, möchte ich wirklich nur erwähnen, welche unserer Veranstaltungen und Projekte für mich 2009 Höhepunkte waren und über die ich sogar sagen kann, dass ich stolz bin:

*Der Community & Marketing 2.0 SUMMIT 2009

Unter dem Motto „Erfolgsfaktoren für das Community Management und Engagement Marketing“ fand erfolgreich der erste Community & Marketing 2.0 SUMMIT statt. Es war an der Zeit das Thema Marketing 2.0 mit Community Management zu verheiraten. Die Speaker waren erstklassig, es entsanden interessante Diskussionen und die Veranstaltung lebte von der unverwechselbaren Atmosphäre, die sich im Laufe der zwei Tage entwickelt hatte.

Die gesammelten Impressionen finden Sie übrigens unter => http://www.community-summit.de

*PR 2.0 FORUM in Hamburg und München

Gleich zwei Mal konnten wir das Thema PR 2.0 mit über 100 Teilnehmern sowohl im Norden als auch im Süden diskutieren. Vor allem Tapio Liller ist dabei zu danken, da er die Veranstaltung ins Rollen gebracht und tolle Speaker vorgeschlagen hat. Unser Wiki bildet dabei noch das i-Tüpfelchen, da die Dokumentation einen sicheren Platz gefunden hat.

http://wiki.pr20forum.de/

*Community & Marketing 2.0 SUMMIT auf Facebook

Mittlerweile 707 Fans auf Facebook machen mich schon ein bisschen stolz. Gerne beobachte ich diese Themen und freue mich über Kommentare.

http://www.facebook.com/cm20summit

Ich freue mich deshalb schon auf das kommende Jahr und wünsche allen Lesern des notizblogs, Fans auf Facebook und Mitgliedern in Xing Frohe Weihnachten

Comments (0) Posted by sk on Friday, December 18th, 2009

Social Media FORUM 006 - Jetzt gibt es was auf die Ohren

Nicht nur Print kämpft mit und um neue Online-Strategien gegen Verluste, sei es materieller oder immaterieller Art, sondern auch die Radiobranche.

Es gibt wohl keinen Radiosender, der nicht online vertreten ist und versucht sich von anderen zu unterscheiden und aus der Masse hervorzuheben. Bekannte Radiosender wie Antenne Bayern und Hit-Radio Antenne bieten neben WebRadio auch Podcasts.

Hinzu kommen mehr und mehr eigenständige Musik-Projekte. Doch was bietet das Netz heute wirklich und welche Projekte sind interessant?

Radio

PutPat.tv versucht zum Beispiel das Musikfernsehen durch mehrere Kanäle personalisiert wiederzubeleben. Videoclips rund um die Uhr, zwar unterbrochen von Werbeclips, um das Angebot für den Nutzer kostenlos zu halten. Das Projekt befindet sich derzeit noch in der geschlossenen Beta-Phase.

1000mikes ist dagegen Radio 2.0 oder besser gesagt Mitmach-Radio. Kostenlosen Account einrichten und selbst das Programm gestalten. Via Handy kann so das regionale Fussballspiel selbst dokumentiert oder die eigene Meinung zum Klimagipfel über Lautsprecher kund getan werden.

Quu.fm bezeichnet sich selbst als den ersten Social Web Radiosender. Radio wird hier mit Social Networks wie Facebook, Twitter oder MySpace verbunden. Die unterschiedlichen Moderatoren wie Michel Friedmann oder auch Ray Cokes loggen sich wann oder auch wo immer sie sein mögen online ein und senden.

Aber welche dieser Online-Strategien ist nun wie erfolgreich? Welche Ideen und Konzepte gibt es noch?

Das kommende sechste Social Media FORUM am 23. März 2010 in Hamburg versucht diese Fragen in einem eigenen Track zum Thema Radio 2.0 erstmalig aufzuwerfen und zu beantworten.

Comments (6) Posted by sk on Monday, December 14th, 2009

Die Geschichte von Blank

Über das Netz läuft gerade im Hintergrund die Live-Übertragung von der “Main Stage” der “LeWeb“, wo Gary Vaynerchuk spannende Dinge über die Integration von Social Media-Ideen im Unternehmen spricht. Sehr amerikanisch vordenkend, aber dennoch sehr interessant. Das PR 2.0 FORUM letzte Woche in München hat da leider gezeigt, dass wir in Deutschland dann doch wieder mit unseren kulturell verankerten Zweifeln an dem “Neuen” zu kämpfen haben, um uns wirklich auf Social Media einzulassen.

Dennoch möchten wir als Unternehmer, Marketing-Verantwortlichen und Kommunikatoren ja eigentlich dieses alte und dennoch neuverpackte Phänomen des “Brand Advocates” - sprich des Markenfans - erschliessen und für uns nutznießen. Welche Möglichkeiten sich da für uns erschließen, zeigt uns folgendes Video von Dave und dem “Blank”:


YouTube Direkt

Da frage ich mich dann doch wieder, warum stehen wir uns im Wege und machen nicht einfach im Social Web als Unternehmen mit?

Comments (0) Posted by Bjoern Negelmann on Thursday, December 10th, 2009

WebCiety 2010 - Ein Social Media Benefit

Beim Schreiben eines Programmüberblicks für die kommende WebCiety ist mir eines aufgefallen:
Die kommende CeBIT 2010 hat nicht nur für die ICT-Branche viel zu bieten, sondern auch für Social Media Experten, Verantwortliche und vor allem Interessierte. Die WebCiety 2010 bietet eine Plattform, die täglich ein spannendes Social Thema diskutiert. Für alle, die schon am Community & Marketing 2.0 SUMMIT teilgenommen haben oder wollten ist ein Besuch der WebCiety sicherlich ein Benefit:

Vom 02. bis zum 06. März findet die zweite WebCiety im Rahmen der CeBIT 2010 statt. Um den Erfolg des ersten Programms zu wiederholen sind die Planungen bereits in der heißen Phase.

7 übergeordnete Schwerpunktthemen setzen jeden Tag das Programm aus Diskussionen und Vorträgen zusammen, u.a. Social Media, Enterprise Content Management, WebCiety, Branchen und Bitkom.

Experten wie u.a. Sascha Lobo, Joel Berger, Jörg Sadrozinski, Frank Schultheiss, Oliver Gross und Susanne Fittkau diskutieren live alle Aspekte für und gegen das Social Web und die aktuellen Erfahrungen zu Social Media in den Panels Engagement Advertising, Net Influence & Power, Future of Social Networks, Social Media Monitoring, Branded Entertainment, Net Literacy und Me@Web.

Auch das Thema Social Shopping kommt nicht zu kurz, für das wir Jochen Krisch gewinnen konnten.

Mehr wird noch nicht verraten…

WebCiety

Comments (5) Posted by sk on Thursday, December 10th, 2009

Die fetten Jahre sind nunmal vorbei

“Für mich ist das keine Existenzkrise,(…), für mich ist das eine Anpassungskrise. Wer das nicht macht, wer sich jetzt nicht ändert, den wird es bald nicht mehr geben.” Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, spricht beim NDR aus, was viele immer noch nicht einsehen wollen.

“Ich bin ein Kostenfaktor, weil zu alt und zu teuer”…”Es ist ein Arschtritt, den man jeden Tag spürt”…Das sind Aussagen von Journalisten, die sich vielleicht nicht angepasst haben. Deren Arbeit nun andere machen, neu eingestellt bzw. deren Stelle ganz gestrichen wurde. Sind weniger Mitarbeiter nun auch gleich zustellen mit weniger Qualität?

Für Uwe Vorkötter von der Berliner Zeitung liegt der Erhalt des Qualitätsjournalismus in Kooperationen über Redaktionsgrenzen hinweg. Zusammen sind wir stark. Mehr Qualität durch weniger Vielfalt. Warum denn nicht? Argumente wie der Verlust der eigenen Identität sind doch bei weitem nicht haltbar. Sieht man sich morgendlich die Titelseiten der Zeitungen an ist von Individualität nun wirklich nicht mehr viel zu spüren.

Der Einsatz des Newsrooms 2.0, wie er schon vom Axel-Springer-Verlag und der WAZ-Mediengruppe genutzt wird, ermöglicht eine gemeinsame Recherche für mehrere Zeitungen. Früher hat dies jede Ausgabe der Mediengruppe unter Allein-Regie vorgenommen und rechtfertigte so mehr Mitarbeiter.

Newsroom-AxelSpringer

“Das war kein Qualitätsmerkmal, sondern eine überkommene Organisation”, so Bodo Hombach. Endlich sind viel mehr Kapazitäten frei für Recherchetätigkeiten. Weg vom Täglichen, hin zur freien Entscheidung, welchen Themen intensiv recherchiert werden. Ist das nicht wirklicher Journalismus? Keine oberflächliche Abhandling über die alltäglichen Themen, die von jeder Zeitung einheitlich angerissen werden. Nun kann tiefer geforscht und aufgedeckt werden. Man hat Zeit in den Themen regelrecht zu bohren.

Und wieder schreit die Medienwelt auf. Schön und gut dieser neue, alte investigative Journalismus. Doch wie zu Geld machen, wenn das Internet den hochwertigen Inhalt kostenlos zur Verfügung stellt?

Paid Content wurde eindeutig verpasst, hat man sich doch nur auf die Werbeerlöse verlassen. Nun hegt man die Hoffnung auf eine “Umerziehung des Lesers”. So sind zum Beispiel die Regional-Nachrichten bei Springer ab kommender Woche nicht mehr gratis zu beziehen.
Sicher ein Konzept das wieder aufgehen kann, wenn die Inhalte lesenswert sind.

Mir persönlich sagen die Strategien von DIE ZEIT, neon.de und stern.de mehr zu, die durch ihre online veröffentlichten Artikel mein Interesse am Kauf der Print-Ausgabe lediglich steigern.

Comments (2) Posted by sk on Wednesday, December 9th, 2009

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