notizblog - Weblog der Social Web WORLD

Archive for the 'Marketing20' Category...

Die Geschichte von Blank

Über das Netz läuft gerade im Hintergrund die Live-Übertragung von der “Main Stage” der “LeWeb“, wo Gary Vaynerchuk spannende Dinge über die Integration von Social Media-Ideen im Unternehmen spricht. Sehr amerikanisch vordenkend, aber dennoch sehr interessant. Das PR 2.0 FORUM letzte Woche in München hat da leider gezeigt, dass wir in Deutschland dann doch wieder mit unseren kulturell verankerten Zweifeln an dem “Neuen” zu kämpfen haben, um uns wirklich auf Social Media einzulassen.

Dennoch möchten wir als Unternehmer, Marketing-Verantwortlichen und Kommunikatoren ja eigentlich dieses alte und dennoch neuverpackte Phänomen des “Brand Advocates” - sprich des Markenfans - erschliessen und für uns nutznießen. Welche Möglichkeiten sich da für uns erschließen, zeigt uns folgendes Video von Dave und dem “Blank”:


YouTube Direkt

Da frage ich mich dann doch wieder, warum stehen wir uns im Wege und machen nicht einfach im Social Web als Unternehmen mit?

Comments (0) Posted by bn on Thursday, December 10th, 2009

WebCiety 2010 - Ein Social Media Benefit

Beim Schreiben eines Programmüberblicks für die kommende WebCiety ist mir eines aufgefallen:
Die kommende CeBIT 2010 hat nicht nur für die ICT-Branche viel zu bieten, sondern auch für Social Media Experten, Verantwortliche und vor allem Interessierte. Die WebCiety 2010 bietet eine Plattform, die täglich ein spannendes Social Thema diskutiert. Für alle, die schon am Community & Marketing 2.0 SUMMIT teilgenommen haben oder wollten ist ein Besuch der WebCiety sicherlich ein Benefit:

Vom 02. bis zum 06. März findet die zweite WebCiety im Rahmen der CeBIT 2010 statt. Um den Erfolg des ersten Programms zu wiederholen sind die Planungen bereits in der heißen Phase.

7 übergeordnete Schwerpunktthemen setzen jeden Tag das Programm aus Diskussionen und Vorträgen zusammen, u.a. Social Media, Enterprise Content Management, WebCiety, Branchen und Bitkom.

Experten wie u.a. Sascha Lobo, Joel Berger, Jörg Sadrozinski, Frank Schultheiss, Oliver Gross und Susanne Fittkau diskutieren live alle Aspekte für und gegen das Social Web und die aktuellen Erfahrungen zu Social Media in den Panels Engagement Advertising, Net Influence & Power, Future of Social Networks, Social Media Monitoring, Branded Entertainment, Net Literacy und Me@Web.

Auch das Thema Social Shopping kommt nicht zu kurz, für das wir Jochen Krisch gewinnen konnten.

Mehr wird noch nicht verraten…

WebCiety

Comments (5) Posted by sk on Thursday, December 10th, 2009

HamburgWebWeek gestartet - Und die Perle rockt!

Und schon ist die Web 2.0 Woche in Hamburg angebrochen. Wir freuen uns sehr, dass so viele interessante Veranstaltungen zusammen gefunden haben, um eine Woche spannend zu füllen.

Nachdem gestern und heute bereits das Twestival und das E2.0 Luncheon statt gefunden haben, erwartet morgen Web 2.0 Interessierte die ersten Kongresse.

Neben dem Social Media FORUM werden sich morgen über 100 Gäste auf dem PR2.0 FORUM über die neuesten Entwicklungen innerhalb der PR Branche austauschen und die Zukunft diskutieren.

Ebenso lädt Sapient zur Vorstellung der neuen Community-Benchmarking-Studie. Interessant für alle Gäste des Community & Marketing 2.0 SUMMIT, der Mittwoch und Donnerstag Community Management und Marketing 2.0 vereint.

Social Media Interessierte haben die Möglichkeit das Treffen des Arbeitskreises “Digital Relations://Social Media” zu besuchen.

Liebe Mädels aufgepasst, den Dienstag Abend ausklingen lassen kann man im Anschluss beim Girl Geek Dinner!

Wer den Community & Marketing 2.0 am Mittwoch, den 16.09. nicht besuchen kann, ist sehr herzlich auf den BVCM Stammtisch eingeladen, der die Diskussionen des ersten Konferenztages ausklingen lässt.

Am 17.09. findet der zweite Konferenztag des Community & Marketing 2.0 SUMMITs statt. Zudem beantwortet Hamburg@work die Frage, welcher Scoop als nächstes die Medienwelt auf den Kopf stellt.

Wer die Next10 nicht erwarten kann, kann seine Sucht auf dem Next Meetup befriedigen.

Zum monatlichen Treffen finden sich die Mitglieder des Social Media Clubs zusammen, die neue Mitglieder herzlich willkommen heißen.

Wir danken allen Organisatoren und Sponsoren und freuen uns auf eine spannende Woche mit vielen Diskussionen zum TopThema.

Comments (1) Posted by sk on Monday, September 14th, 2009

Social Media Guidelines - fester Bestandteil der Social Media Strategie

Fünf Fragen zu Social Media Governance an Markus Spiller

1. Guten Tag Herr Spiller. Sie sind Group Account Director bei Sapient Deutschland und leiten einen Workshop zum Thema “Social Media Governance” beim bevorstehenden Community & Marketing 2.0 SUMMIT. Was können wir uns von Ihrem Workshop beim SUMMIT – herunter gebrochen auf drei Stichworte - erwarten?

Die Definition von Kernpunkten einer Social Media Unternehmenskultur
Vorstellung einer Social Media Unternehmensstrategie und
die Entwicklung konkreter Social Media Guidelines

2) Was steckt für Sie hinter der Begrifflichkeit “Social Media Governance”?

Social Governance beschreibt die Strategie und die Kultur, die ein Unternehmen im Umgang mit den sozialen Medien verfolgt. Sie stellt einen Handlungsrahmen für Mitarbeiter und damit ein strategisches Instrument dar.

Es darf nicht verwechselt werden mit einer bloßen Arbeitsanweisung oder -einweisung für Mitarbeiter. Um Social Governance richtig auszuüben, bedarf es eines grundlegenden gemeinsamen Verständnisses aller Mitarbeiter über die Bedeutung und den Wert der sozialen Medien, einer strategischen Vernetzung der Unternehmensbereiche und nicht zuletzt eines festen Platzes in der gelebten Kultur eines Unternehmens.

Social Media Guidelines müssen daher fester Bestandteil der Social Media Strategie des Unternehmens sein.

3) Warum ist das Thema so wichtig?

Das öffentliche Bild, welches ein Unternehmen oder eine Brand hat, wird nicht allein durch Marketingmaßnahmen und Produktqualität definiert. In Zeiten wachsender Mündigkeit des Verbrauchers erwartet er auch von einer Marke eine Kultur und ein tiefgehendes Verständnis für den Dialog in sozialen Medien. Hierzu zählt das Verhalten von Unternehmensmitarbeitern genauso wie der Umgang des Unternehmens mit diesen Kanälen abseits des Marketings.

Social Media Governance und Guidelines bestimmen die Speerspitzen, den Ablauf und die Inhalte der Kommunikation zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden und sind selbst die Umsetzung einer Kommunikationsstrategie.

4) Nun gibt es ja bei der Definition von diesen Spielregeln für die Mitarbeiter im Social Web zwei Möglichkeiten: a) eher reglementierend oder b) wegweisend. Was empfehlen Sie?

Eindeutig wegweisend. Wir empfehlen, Social Media Governance strategisch zu betreiben. Sie muss sowohl auf die Social Media Strategie abgestimmt als auch in die Unternehmensziele und -kultur eingebettet werden. Innerhalb der Social Governance sollten sich zudem funktionale Elemente des Themas selbst wiederfinden, wie etwa die Fähigkeit, das Feedback der Mitarbeiter aufzunehmen, auszuwerten und Social Governance als Dialog zu betreiben.

5) Wie unterstützt Sapient Unternehmen beim Thema “Social Media Governance”?

Sapient bietet Services von der Beratung hinsichtlich Gesamtstrategie, Brand oder Social Media Strategie inklusive Guidelines und Governance, über Workshops und Trainings bis hin zur tatsächlichen Implementierung geeigneter Technologien im Unternehmen. Als internationaler Multichannel Commerce & Marketing Dienstleister bieten wir Kunden zudem maßgeschneiderte Lösungen für ihre speziellen Bedürfnisse.

Comments (2) Posted by sk on Wednesday, September 9th, 2009

PR 2.0 ist immer “beta” - Interview mit Tapio Liller

Hier ein schon lange in der "Backröhre" liegendes Interview mit Tapio Liller von Oseon Communications . Er ist Ideengeber und Konferenzpartner zum PR 2.0 FORUM , daher bildet natürlich seine Meinung zum Thema "Wandel der PR im/durch Web 2.0" auch den Ausgangspunkt für interaktive Programm - wie es dann letztendlich realisiert wurde .

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Comments (4) Posted by bn on Wednesday, August 19th, 2009

Public Engagement als Zieldimension für PR 2.0 - Interview mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach

In Vorbereitung zum PR 2.0 FORUM freue ich mich, heute noch ein weiteres Interview mit einem unserer Referenten publizieren zu können. Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, Head of Social Media Europe und Chief Blogging Officer bei Edelman Digital, war so freundlich, mir seine Sichtweise auf die PR 2.0 Thematik zu beantworten. Er spricht dabei von “Public Engagement” als Hauptgegenstand der PR-Aktivitäten im Social Media Umfeld.

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Comments (10) Posted by bn on Wednesday, August 5th, 2009

Bedeutung von Social Networks aus Nutzersicht

Wir haben letzte Woche eine Facebook-Page zum “Community & Marketing 2.0 SUMMIT” veröffentlicht und dies der “Welt” mitgeteilt. In den ersten 24 Stunden haben diese Aktion auch gleich mal mehr als einhundert Nutzer als “Fan” unterstützt. Dem hundertsten Nutzer hatte ich die Veröffentlichung eines Interviews und einer kleinen Vorstellung hier in unserem Weblog “versprochen”, dem ich hier nun auch nachkommen möchte.

Der “Glückliche” war Bernd Aspelmeier - Grafikdesigner aus Hille. Nachdem wir uns auf Facebook “vernetzt” hatten und ich den Kontakt zu ihm aufgenommen hatte, teilte er mir sofort mit, dass er sich nicht als Community-Experte fühle und daher nicht wüsste ob er der Welt “Relevantes” mitzuteilen hätte. Ich sah dies anders, denn in der Diskussion um die Erfolgsfaktoren von Communitys geht es ja nicht nur um die Perspektive der Betreiber, sondern immer wieder auch um die der Nutzer und deren Erfahrungen. Letztere haben wir dann auch als Ausgangspunkt für unser Interview hergenommen und ich finde, dass dabei ganz interessante “Einzelansichten” zum Thema Wert von Communitys/Social Networks a la Facebook und das Verständnis von Twitter und der Statusphere.

Hier nun aber erstmal das Interview:


1) Was bedeuten Communitys bzw. Social Networks für Sie privat und beruflich?

Bernd Aspelmeier: Communities und Social Networks dienen mir sowohl privat als beruflich zur Vernetzung und Herstellung neuer Kontakte sowie zur Pflege der bestehenden. Da sind bereits interessante Verbindungen zustande gekommen.

2) In welchen Communitys sind Sie Mitglied und warum?

Bernd Aspelmeier: Ich trenne jetzt mal nicht privat und Job, das erklärt sich eigentlich von selbst – ich bin derzeit in Twitter, Facebook und XING. Letzteres ist besonders geschäftlich interessant und ich lerne dort viel auch in den Foren, wie z.B. in der Gruppe für Online-PR (https://www.xing.com/net/onlinepr ), die ich sehr empfehlen kann.

3) Wie nahe stehen Ihnen die Kontakte in Ihren Social Networks? Sind das eher “tote Verbindungen” oder “mehr oder weniger aktive Interaktionspartner”?

Bernd Aspelmeier: Viele meiner Kontakte sind rein virtuell und werden es wohl auch bleiben, ein wenig ist es halt auch spielerisch in den ganzen Neuen Medien. Etwa 10% der Kontakte kenne ich allerdings auch persönlich und habe z. T. auch berufliche Verbindungen. Es sind auch bereits Aufträge dabei heraus gekommen.

4) Im Hinblick auf Twitter wie auch die Status-Updates in Social Networks sprechen die Kritiker immer von “Ablenkung” und die Befürworter von “Ambient Awareness” (sprich einem “beiläufigen Wahrnehmen von Veränderungen im sozialen Umfeld”). Welchen Nutzen bietet Ihnen diese Statusinformation?

Bernd Aspelmeier: Die Statusinformationen sind oft lustig, meist absolut sinnlos in der Aussage, oft aber auch mit stark informativem Charakter. Gut ist es, wenn die Nutzung „halbwegs professionell“ ist, also auch nur Meldungen erfolgen, die man nachvollziehen kann und die sich auf etwas Allgemeinverständliches beziehen. Äußerungen wie: „mache jetzt Kaffee“, „mir ist langweilig“ oder „es regnet“ mögen zwar der Einzelperson was bedeuten – aber mal ehrlich: was geht mich das an? Da ist der springende Punkt in unserem Zeitgeist: diese maßlose Selbstbezogenheit, an die wir uns fast schon gewöhnt haben. Ich finde das überflüssig.

5) Durch welche Feature, Aktionen oder sonstige Gegebenheiten lassen sie sich in Communitys, Foren oder Gruppen in diesen “reinziehen”?

Bernd Aspelmeier: Interessant wird es für mich immer, wenn ein aktueller Bezug hergestellt wird, wenn beispielsweise Fachleute auf Artikel verweisen, die mich interessieren. Das sind Themen wie SEO, Gestaltung, News usw. Spiele, Herzen, Geburtstage und dieser ganze Kram sind zwar lustig, aber nur für den, der viel Zeit hat. Ich teile mir meine Zeit schon ein und begrenze meinen Aufenthalt in den Foren, da ich auch noch andere Dinge außerhalb wichtig finde. Das persönliche Gespräch finde ich insgesamt einfach wichtiger.

6) Last but not least - was machen Sie und welche Bedeutung hat das Internet für Sie?

Bernd Aspelmeier: In meinem Job als Grafik-Designer kann ich mit dem Internet viele Arbeitsabläufe abkürzen und optimieren, weil mir zu jederzeit fast alles zur Verfügung steht, was ich benötige. Darüber hinaus erwische ich mich hin und wieder doch dabei, dass ich wieder mal länger dran sitze als geplant. Und manchmal ist es auch interessant!

Vielen Dank für das Interview.


Nun mag Bernd Aspelmeier sich selbst nicht als Community-Experten einschätzen. Dennoch lassen sich aus seinen Antworten ein paar Aussagen extrahieren, die im Kontext des bevorstehenden Community & Marketing 2.0 SUMMIT durchaus interessant sind und die ich hier in weiteren Beiträgen noch diskutieren möchte:

  • Nicht alle Generationen “leben” in Social Networks, aber sie nutzen sie.
  • Die Vernetzung und Kontaktpflege ist dabei eine generelle Grundmotivation für die Nutzung von Communitys und Social Networks. Der Aktivitätsgrad ist abhängig, inwieweit aus der Teilnahme ein darüber hinausgehender Nutzen (privat oder beruflich) realisiert werden kann.
  • Die Social Networks erweitern das Beziehungsnetz um einen großen Anteil an rein virtuellen Kontakten, die über mehr als ein Social Network “gesammelt” werden.
  • Der Nutzen der Statusupdates im Hinblick auf die “Ambient Awareness” wird erst erfahren, wenn das “virtuelle Leben” bzw. die Kontakte und der Bezug zur Person einen wichtigen Bestandteil für die private und berufliche Identität hat oder wiederum einen realen Nutzen (vor allem Informationsnutzen) besitzt.

Freue mich auf eine Diskussion zu diesen Punkten.

Comments (6) Posted by bn on Sunday, July 12th, 2009

What is a Social Media Newsroom about?

As I was "strolling around" on Facebook and the Social Web the last days in order to research on my thought towards PR 2.0 I stumbled upon Jason Kintzler of PitchEngine.com that is offering a "social media newsroom service". While questioning him whether they already reached out to Europe or Germany we had a short chat about PitchEngine and their approach that we rearranged into a small interview afterwards:

1) What is PitchEngine about?
Jason Kintzler: PitchEngine is a new social platform that enables PR to effectively package stories featuring social content to better collaborate with journalists, bloggers and influencers worldwide.

2) Why do companies need services like PitchEngine?
Jason Kintzler: Because the distribution PR model has changed. PR 2.0 is about reaching influencers, which used to be only journalists. Today, consumers (friends, fans, followers), bloggers and journalists all have an important role in our PR efforts. It’s putting the "p" back in public relations.

3) Why isn’t it enough to add a commentary section on my press releases webpage?
Jason Kintzler: While the tools are a big part of social media, the content you share has to be in the right context. We don’t speak to our friends using press release or AP style format, so why would we think it would translate on Twitter or Facebook? It’s important to find a good balance - make your PR content concise and easily understandable - less spin, more meat. The, beef it up with great social and multimedia content - that’s an Social Media Release (short SMR).

It’s about putting the "p" back in public relations. If your brand doesn’t have its own audience and you are still relying on renting it from a publication, you’re missing the boat." … or anything else

4) So it’s all about providing information in chunks for better sharing?
Jason Kintzler: Yes it is! The SMR enables brands to put context around what they share in social media channels. For example, a great Youtube video is all well and good, but there is no context around the product in the video, the back story, or the details behind it.

5) How can I be sure that the information gets shared? Are there ways to promote or push this?

Jason Kintzler: The era of pushing information is over. The best way to ensure you’re reaching the right people is to participate and engage your communities. Twitter and Facebook followers are there to engage with you. They understand you have a business and sometimes sharing announcements, etc., is part of the deal. Share, don’t push.

In the near future, PR will not be measured by shear volume of impressions, it will be measured by how many influencers you reach and how many product/tickets/whatever you sell as a result.

6) What is the future of social media press releases and newsrooms?
Jason Kintzler: Before PitchEngine, Social Media release hadn’t seen real adoption. We’re just a few months into it and already we have shared 20,000 SMRs from more than 8,000 brands! I believe the future of SMRs and Newsrooms will be more about reaching our own audiences, not "renting" other audiences. I also think the AP style press releases days are numbered. The press release was designed for easy typesetting in newspapers. Hmmm, seems a bit outdated doesn’t it?!

7) Is there anything we forgot to ask or to mention? ;-)
Jason Kintzler: We are preparing to launch globally, offering translations and region-specific PitchEngine sites. We are looking for partners in Germany who can help us spread the PR 2.0 cause throughout the country! If you think you have what it takes, email us! support@pitchengine.com

Comments (4) Posted by bn on Wednesday, July 8th, 2009

Social Media Kampagnen in Echtzeit - Vodafone, Scholz & Friends und Knallgrau auf dem Community & Marketing 2.0 SUMMIT

Kein deutsches Großunternehmen zuvor hat die Online Gemeinschaft so massiv angesprochen und auch einbezogen wie Vodafone. Heute um 11:00 Uhr konnte live die Pressekonferenz zur aktuellen millionenschweren Werbekampagne “Es ist deine Zeit” mit verfolgt werden. Mit Hilfe von Facebook Connect zudem auch von jedem kommentierbar.

Vodafone Werbekampagne

Bereits Mitte Mai sprach die Twitter-Gemeinde nur von einem, dem Video-Dreh des Kampagnen Werbespots. Setzten Scholz & Friends schließlich alle bekannten deutschen Twitter Größen und Blogger in einen Bus, von Sascha Lobo über Robert Basic zu PickiHH. Ein riesiger Erfolg und unglaubliche virale Effekte für Vodafone und das bereits 2 Monate vor Kampagnenstart.

Vodafone hat Marketing 2.0 nun in allen Facetten angewandt.
Bereits auf dem ECM SUMMIT 2008 hat Dieter Rappold, Geschäftsführer der Knallgrau New Media Solutions GmbH, diese Anwendung von Marketing 2.0 Strategien vorgestellt und die positiven Effekte herausgearbeitet. In einer seiner Grafiken sieht man sehr gut die frühzeitigen Effekte der Kampagnen weit vor der eigentlichen Veröffentlichung:

Marketing 2.0

Es wird viel diskutiert. Hat Vodafone alles richtig gemacht oder ist das Unternehmen selbst überhaupt schon für eine solche enorme Öffnung bereit? Kann ein ein Unternehmen wirklich mit allen Kanälen auch erfolgreich umgehen? Kanäle wie Corporate Blog, Facebook, Twitter, StudiVZ und MySpace zu haben, heisst noch nicht, sie richtig zu nutzen und einen wirklichen Dialiog mit dem Kunden zu führen.

Dieter Rappold, Carmen Hillebrand, Pressesprecherin der Vodafone D2 GmbH, sowie Scholz & Friends diskutieren Social Media Kampagnen in Echtzeit am 17. September live auf dem Community & Marketing 2.0 SUMMIT. Offene Fragen werden geklärt. Marketing 2.0 für jeden anwendbar.

Comments (2) Posted by sk on Wednesday, July 8th, 2009

Mehrwerte sind erfolgreicher als massiver Werbedruck - Interview mit Daniel Haida, toonity.com (STABILO)

Am 16. September freuen wir uns Daniel Haida am Community und Marketing 2.0 SUMMIT begrüßen zu dürfen. Im Panel “Peer-2-Peer-Communications” wird der CRM Executive von der STABILO International GmbH die Community toonity.com vorstellen. Vorab beantwortet er für uns im Kurzinterview, warum toonity.com überhaupt ins Leben gerufen wurde, was der Nutzen für die Marke STABILO wirklich ist und wie man sich in die Kommunikation mit dem Kunden eigentlich einbringen kann.

1. Guten Tag Herr Haida. Sie werden auf dem Community und Marketing 2.0 FORUM die erste internationale Comic Community toonity.com powered by STABILO vorstellen. Können Sie uns Ihren Vortrag mit drei kurzen Stichpunkten beschreiben?
Zuerst möchte ich mich ganz herzlich für die Einladung zu diesem Forum bedanken und freue mich, dass Sie Interesse an unserer Comic Community toonity.com haben. Das zeigt uns, dass toonity.com in Community-Kreisen bereits zu einem interessanten Beispiel geworden ist und bestätigt uns in unserer Arbeit!

Ich werde in meinem Vortrag darauf eingehen,

  1. warum wir uns aus CRM Aspekten für das Angebot der Community toonity.com entschieden haben,
  2. welche wichtigen Features die Community umfasst, mit welchen Maßnahmen wir bisher Mitglieder generiert haben und welche Ergebnisse wir bisher erzielt haben,
  3. wie die Zukunftsplanung für die Community aussieht.

2. Was waren die Gründe für den Start der Comic Community toonity.com?
Zu Beginn standen die Ziele des klassischen CRMs im Raum: Kundenorientierung, maßgeschneiderte Angebote, direkter Kundendialog und dadurch langfristige Kundenbindung zur besseren Ausschöpfung des Kundenpotentials. Da STABILO Produkte bisher (bis auf eine einzige Maßnahme: erster STABILO Flagshipstore in Wien ab Mai 2009) nur über den Einzel- und Großhandel vertrieben werden, gibt es kaum Kontaktpunkte mit den Endkonsumenten - der jungen Zielgruppe von 12-29 Jahren. Das Internet, das am stärksten wachsende Medium überhaupt, ermöglicht uns mit einem kleinen Teil dieser Zielgruppe in einen direkten Dialog zu kommen.  Es wird, insbesondere von der genannten Zielgruppe, regelmäßig und intensiv genutzt. Beispiele eigener Brand Communities aus anderen Industrien erwiesen sich in der Vergangenheit bereits als äußerst erfolgreich, so dass wir dieses Thema auch für STABILO belegen wollten.
Kreativität als ein Markenwert von STABILO, sollte zu einem Community-Spirit werden. Es lag somit nahe, ein Thema aus dem Bereich Malen und Zeichnen aufzugreifen. Wir wissen als ehemaliger Sponsor des Comic Campus Wettbewerbs, in Zusammenarbeit mit dem Egmont Ehapa Verlag, dass viele Kinder und Jugendliche ein großes Faible für Comics und Mangas haben. Beim Zeichnen kommen natürlich auch STABILO Produkte zum Einsatz. Neben den begabten Zeichnern gibt es natürlich auch kreative Jugendliche, die weniger gut zeichnen können. Insbesondere diese wollten wir mit unserer Comic Community begeistern, in dem wir das einzigartige Comic Creator Tool integrierten. Mit dem Comic Creator kann man im Handumdrehen, auch ohne Zeichenkenntnisse, tolle Comics erstellen.

3. Wo ist der Nutzen der Community für die Marke STABILO?

Die Community zählte bereits ein Jahr nach der Eröffnung 10.000 Mitglieder. Ein guter Beweis, dass Mehrwerte, gerade bei der jugendlichen Zielgruppe erfolgreicher sind, als massiver Werbedruck. Innerhalb von toonity.com gibt es bisher keine Werbeflächen. Nur die Abbildung der Wettbewerbsgewinne in Form von STABILO Stiftepaketen und das “powered by STABILO” weisen auf die Marke STABILO hin.
Es war ein Learning für uns, dass nicht nur klassische Marketingkonzepte zum Erfolg führen, sondern das Online-Maßnahmen zum Teil effektiver und langfristig sogar kostengünstiger sein können.

Weitere Nutzen:

  • Intensiver Dialog mit der internationalen, internetaffinen und markenbewußten Gruppe der STABILO Heavy Users/Buyers, die Comics und Cartoons mögen - Altersgruppe 12-21, 70% weibl.; 30% männlich
  • Stärkung des positiven STABILO Marken- und Produktimages
  • Schaffung von langfristigen Konsumentenbeziehungen und einer dadurch resultierenden langfristigen Absatzsteigerung
  • Aufbau einer starken Konsumentenzufriedenheit, Verlängerung des Konsumenten-Lebenszyklusses durch geringere Fluktuation zum Wettbewerb


4. Wie bringen Sie sich in die Plattform und die dort stattfindenden Interaktionen ein?

Ich selbst habe natürlich ein eigenes toonity.com Userprofil, welches aber optisch nicht aus den bestehenden Userprofilen hervorsticht. Ich bin nicht nur während der Bürozeiten online, sondern schaue auch in meiner Freizeit gerne bei der Community vorbei. Es ist unheimlich spannend die Entwicklung der Community oder die Reaktion der Mitglieder auf Online-Events, wie z.B. Zeichenwettbewerbe oder Comic Creator Wettbewerbe, oder neue Features (z.B. Fotouploadfunktion im Comic Creator) zu beobachten und direktes User-Feedback zu erhalten. Selbstverständlich haben manche User bereits erkannt, dass ich Mitarbeiter von STABILO bin und deshalb wird auch ab und zu Frust über andere User oder technische Probleme an mir ausgelassen. Natürlich erhalte ich ab und zu auch Lob von den Usern. Das freut mich besonders.
Weiterhin lese ich täglich die eingehenden Mails über info@toonity.com, die über den “Kontakt-Button” oder sogenannten “Alarm-Button” generiert werden. So bleibe ich auf dem neuesten Stand und kann User-Fragen beantworten oder Probleme gemeinsam mit unserem Partner, der Agentur Neuland in Augsburg, klären.
Zukünftig planen wir die Befragung besonders aktiver toonity.com Mitglieder zu bestehenden STABILO Produkten oder Stift-Trends/-Designs.  Vorstellbar sind z.B. auch kurze Tages-Fragen oder Produkttests. Dieses direkte Feedback kann dann den Kollegen im Produktmarketing oder der Entwicklungsabteilung bei der Produktentwicklung helfen.

5. Kinder und Jugendliche im Alter von 12-21 Jahren sind sicherlich nur eine Kundengruppe. Plant STABILO auch für andere Kundengruppen eine Community zu betreiben?

Sie haben Recht, sicherlich erreichen wir nur einen Bruchteil der STABILO Kernzielgruppe mit toonity.com. Dafür ist der einzelne Kontakt, durch das hohe Involvement und die hohe Verweildauer in der Community qualtitativ so hoch, dass wir diesen mit keinem anderen Medium erreicht hätten. Man darf aber nicht vergessen, dass der Aufbau und die Pflege einer Community sehr zeitaufwendig sind. Man braucht viel Geduld, spannende Konzepte, passende Kooperationspartner und relevante Mehrwerte, die natürlich in jeder Zielgruppe anders gelagert sind. Es wird nicht funktionieren, die Erfahrungen einer Zielgruppen-Community eins zu eins auf eine andere Community zu übertragen. Anhand der eingeschränkten Manpower, ist es derzeit nur möglich, sich auf eine einzige Community zu konzentrieren.
Voerst möchten wir die Bekanntheit von toonity.com weiter steigern und somit die Mitgliederzahl erhöhen, bis eine “kritische Masse” erreicht ist, bei der die Community zu einem Selbstläufer wird.  Parallel planen wie die Umsetzung vieler weiterer Ideen und Features, die wir bereits in der Hinterhand haben. Wir möchten langfristig weitere Erfahrungen sammeln, den Dialog mit der Zielgruppe intensivieren und letztendlich aus dem Feedback der User für die Marke oder für die Produktentwicklung von STABILO lernen.
Ich persönlich denke, dass es innerhalb der STABILO Zielgruppen genügend Potential für weitere Online Communities gibt. Sicher wissen wir in ein bis zwei Jahren mehr.

Vielen Dank Herr Haida für die ausführliche Beantwortung unserer Fragen.

Comments (1) Posted by sk on Wednesday, June 17th, 2009

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